DENOG v2

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Mo Dez 12 22:11:07 CET 2016


This is good thinking. I don't really see a downside to calling it "Friends of DENOG e.V." - the name matches the intended purpose: to facilitate the community.

Regarding the exact shape of the organizational umbrella and whether an operating company owned by the e.V. is useful or not I highly recommend getting some legal advise. It seems a set of requirements is shaping up and it shouldn't be too costly to get an subject matter expert to weight in on what strategy fits these requirements.

Kind regards,

Job

On 12 Dec 2016, 21:27 +0100, Marcus Stoegbauer <ms at man-da.de>, wrote:
> Hallo,
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> sorry, dass ich mich nicht in den bestehenden Thread reinhänge - ich hab’ gerade keine Lust, meine Mail-Header so hinzufrickeln, dass die Mail im richtigen Thread rauskommt.
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> Wie ihr euch vielleicht denken könnt, habe ich mir in den letzten Jahren auch schon einige Male Gedanken über das Thema gemacht. Es gibt viele Fallstricke und Nachteile bei der einfachen Idee “machen wir doch einen DENOG e.V.”, welche ich gerne vermeiden möchte.
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> Vor allem gefällt mir DENOG als völlig offenes Forum, in dem jeder mitmachen und sich einbringen kann. Jeder und keiner kann im Namen von DENOG sprechen, da es kein DENOG gibt. Die einzige materielle Form, die DENOG bisher hat, sind die Meetings.
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> Das hat dann die von Malte bereits angesprochenen Nachteile: DENOG kann von sich aus keine Meetings organisieren. DENOG kann von sich aus keine Projekte starten, keine Dienste anbieten.
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> Für vieles davon gab es Workarounds. Für die Meetings ist dankenswerter Weise die eco Service GmbH in der Vergangenheit als Host aufgetreten, und so konnten wir in Ruhe über die Jahre DENOG-Meetings in der Community etablieren. Wenn es Dienste oder Projekte gab, die aus dem DENOG-Umfeld entstanden, haben sich auch schnell Leute gefunden, die diese hosten konnten. So hostet Daniel Rösen seit grauer Anfangszeit sehr erfolgreich die Mailingliste und die DNS-Infrastruktur für denog.de, Thomas Kühling betreibt schon sehr lange ein Wiki für DENOG und die Webseiten lagen am Anfang bei Sebastian Abt auf dem Server, inzwischen sind sie aus praktischen Gründen auf einen eigenen Host von mir gewandert.
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> Dass sich aus Workarounds auch immer Nachteile ergeben, muss ich glaube ich in unserem Beruf niemanden sagen, insofern sind meine Gedanken auch immer wieder um eine formelle Organisationsstruktur für DENOG gekreist. Diese Struktur sollte aber IMO nicht das bisherige DENOG ersetzen, sondern ergänzen und bereichern. DENOG kann und soll in meinen Augen ein offenes Forum für alle bleiben; dann müssen wir auch nicht darüber reden, welche Staatsbürgerschaft ein DENOG-Teilnehmer hat, oder welche Sprache er spricht, oder ob wir überhaupt Leute ausgrenzen müssen.
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> Für alles, was Malte geschrieben hat, benötigen wir eine juristische Person. Aber was ist, wenndiese juristische Person muss nicht das bisherige DENOG ablöst, sondern z.B. ein “Freunde & Unterstützer DENOGs e.V.” (wild aus der Luft gegriffener Name) neben dem jetzigen DENOG ist? Wer möchte, kann dem Verein beitreten und die Ziele von DENOG dadurch unterstützen. Man kann die Satzung so verfassen, dass klar ist, dass es sich an DENOG anlehnt, aber nicht etwas von DENOG übernehmen möchte.
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> Nur jetzt kommt das eigentlich schwierige, und IANAL, also spreche ich hier nur aus Dingen, die ich gelesen und aus Gesprächen mit Leuten, die etwas ähnliches bereits gemacht haben, mitgenommen habe: als e.V. ist man sehr engen Grenzen unterworfen. Wenn ein e.V. ein Meeting für nicht-Mitglieder organisiert und Sponsoren anwirbt, kann es Probleme und Diskussionen mit dem Finanzamt geben, welchen man i.d.R. aus dem Weg gehen möchte (Gewinnabsicht, Versteuerung, Basis der Gemeinnützigkeit usw.)
> Auch kann es als e.V. schwierig sein, kaufmännisch frei zu handeln und schnell Entscheidungen zu treffen, wie es für die Organisation von Meetings manchmal notwendig ist. Dem könnte man aus dem Weg gehen, indem man eine weitere Organisation gründet - z.B. eine GmbH, welche die Meetings organisiert. Diese GmbH könnte dem “Freunde & Unterstützer DENOGs e.V.” gehören und von diesem beaufsichtigt werden (damit hat die Community Einfluss und Mitsprache bei der Meeting-Organisation). Sie zahlt ganz normal Gewerbe- und Körperschaftssteuer, was das Finanzamt glücklich macht; und Gewinne werden vor der Ausschüttung an den e.V. versteuert (wieder Happy Finanzamt), danach kann der e.V. dann damit tun, was seinem Vereinszweck entspricht.
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> Das ganze ist nicht trivial aufzusetzen und zu handhaben - aber ich sehe so ein Konstrukt als stabil und sinnvoll an, um in die nächste DENOG-Phase zu gehen, ohne die Grundgedanken von DENOG aufzugeben und mögliche Teilnehmer abzuschrecken oder zu verscheuchen.
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> Marcus
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